REPORTAGEN

Raffinierter Anbau

Der Ursprungsbau war ein typisches Siedlungshaus von 1953. Dessen rund 100 m2 Wohnfläche waren – dem Standard dieses Bautyps entsprechend – in kleine, strikt voneinander getrennte Zimmer angeordnet und befanden sich unter einem steilen, 40 Grad geneigten Satteldach. Ergänzt wurden die Räume von Küche und Toilette im Erd- sowie einem Bad im Obergeschoss unter dem steilen Dach. Darüber diente ein Spitzboden als reiner Lagerraum. Eine an An- und Austritt jeweils viertelgewendelte Treppe aus massivem Holz verband die beiden Wohngeschosse, der geschwungene Handlauf war gelagert auf gedrechselten Geländerstäben. Der verhältnismäßig große Garten diente insbesondere in der Nachkriegszeit einer teilweisen Selbstversorgung.

 

Trotz einiger tiefgehender Eingriffe und eines Anbaus, fügt sich das für seine Bauzeit typische Haus nach wie vor gut in die Siedlung aus den 1950er Jahren ein. Wesentlich hierfür war die Wahrung eines angemessenen Maßstabs. Die gesamte Reportage lesen Sie in der BAUIDEE Nr. 02_2015, die Sie bequem in unserem Online-Shop bestellen können.

Fotos: Johannes Kottjé

Architekt:

Boch+Keller Architekten

Eysenbachstraße 20b

64398 Darmstadt

www.boch-keller.de