BAUPRAXIS

Werkzeug: Die Grundausstattung für Heimwerker

Meister aller Handwerksklassen sind selten. Von daher gibt es im Leben fast jedes Eigenheimbesitzers den Punkt, an dem Handwerker zu Hilfe gerufen werden. Umgekehrt wird es schnell teuer, wenn wegen jeder Kleinigkeit Profis angerufen werden müssen. Insofern gibt es einen Grundbestand an Werkzeug, der in jedem Haushalt parat sein sollte.

Absolut unverzichtbares Werkzeug

Ein Hammer, eine Säge, eine Kombizange, eine Rohrzange, ein Zollstock, eine Wasserwaage und mehrere Schraubenzieher unterschiedlicher Art und Größe sind der mindestens notwendige Kernbestand in Sachen Werkzeug im Haus, die ohne elektrischen Strom betrieben werden. Hinzu kommt eine Bohrmaschine. Denn zumindest dann, wenn es um das Aufhängen eines Bildes, einer Lampe oder eines Flachbildschirmfernsehers geht, sollten diese Arbeiten ohne fremde Hilfe erledigt werden können. Auch für Möbel, die Zuhause selber aufgebaut werden müssen, genügt dieser Grundbestand. Allerdings ist dieses Werkzeug nur dann wirklich ausreichend, wenn lediglich einige wenige Arbeiten selber von Hand erledigt werden. Sobald es um eigenhändige Renovierungsarbeiten im Haus geht, sollte die Zahl der Werkzeuge entsprechend größer werden.

 

Die wichtigen Werkzeuge für Gelegenheitsheimwerker

Das Schrauben von Hand wird spätestens ab der fünften oder sechsten Schraube zu einer mühseligen Angelegenheit und endet regelmäßig in üblem Muskelkater in den Händen am folgenden Tag. Wer mehr als ein Bild oder ein Regal auf einmal aufhängt, sollte deshalb neben der Bohrmaschine auch einen Akkuschrauber im Werkzeugschrank stehen haben. Leistungsfähige Modelle können sogar gleichzeitig als Bohrmaschine verwendet werden, was gerade in kleinen Haushalten ohne eigenen Werkstattbereich viel Platz spart. Auch vom Akku her gibt es hier verschiedene Möglichkeiten: NimH-Batterien haben zwar eine größere Kapazität, sind aber nicht so Robust wie NiCd-Batterien. Wenn man NimH-Batterien richtig auflädt, gelten die in der Regel als effizienter. Weiterhin gibt es die unterschiedlichsten Aufsätze für einen Akkubohrer, sodass dieser auch als Schleifmaschine verwendet werden kann. Für intensiver betriebene Holzarbeiten sollte außerdem eine Stichsäge sowie eine Handkreissäge im Werkzeugschrank Platz finden. Hinzu kommen Schraubenschlüssel sowie ein Maßband.

 

Werkzeuge für spezielle Arbeiten

Schraubenschlüssel werden nicht zuletzt dann notwendig, wenn sich neben dem Auto auch ein Fahrrad in der Garage befindet. Um nicht unterwegs liegen zu bleiben, sollte für dieses auch eine kleine Auswahl an leichtem direkt am Rad verstaubarem Werkzeug vorhanden sein. Wer neben dem Haus einen eigenen Garten hat, benötigt eine Reihe weiterer Werkzeuge. Zur Grundausstattung gehören hier ein Spaten, eine kleine Schaufel, eine Gartenschere, ein Rechen, ein Laubrechen sowie ein Rasenmäher. Je nach Beschaffenheit des Bodens kommt außerdem eine Spitzhacke hinzu. Überhaupt hängt der Grundbestand an Werkzeug vor allem von einem ab: Den persönlichen Umständen und Wünschen. Denn in der Regel verhält es sich so: Wer einmal mit besserem Werkzeug gearbeitet hat, für den wird es in der Regel für die Zukunft unverzichtbar.