Unbelastet wohnen

Gesundheit!

Eine gute Ergänzung zu Lehm sind Dämmstoffe aus Hanf. Foto: Hock
Eine gute Ergänzung zu Lehm sind Dämmstoffe aus Hanf. Foto: Hock

Auch eine Wärmedämmung des Hauses verbessert den Schutz gegen Schimmel. Werden zum Beispiel Dämmplatten aus Holzfasern auf der Außenwand montiert, sinkt nicht nur der Energieverbrauch, auch die Temperatur an der Innenseite der Wand steigt an, feuchte Luft kondensiert nicht mehr und damit fehlt dem Schimmel die Lebensgrundlage.

Als Alternative verhindert eine sorgfältig ausgeführte Innendämmung die gefährlichen schwarzen Schimmelflecken. Holzweichfaserplatten oder Dämmplatten aus mineralischen Rohstoffen wie Mineralschaum, Kalziumsilikat oder Perlite mit dem Qualitätszeichen des unabhängigen Vereins natureplus spielen hier ihre Vorteile aus. Sie dämmen gut, gleichen die Feuchtigkeitsschwankungen sehr gut aus und sorgen so für ein angenehmes Raumklima.

Wahre Schimmelfeinde sind Kalk- und Silikatfarben. Denn ihr hoher ph-Wert verhindert die Ansiedlung der unangenehmen Pilze. Zudem lassen sie Feuchtigkeit gut passieren. Alle von natureplus ausgezeichneten Baustoffe bestehen zu mindestens 85 Prozent aus nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen und erfüllen besonders hohe Anforderungen an den Schutz von Gesundheit und Umwelt. Die mehr als 300 mit dem Qualitäts-zeichen des unabhängigen Vereins ausgezeichneten Produkte finden sich unter www.natureplus.org im Bereich „Produkte“.

Einen informativen Beitrag der Servicesendung Volle Kanne über Lehm als alternativen Baustoff zum konventionellen Bauen in der heutigen Zeit sehen Sie in der ZDF-Mediathek online unter www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1674326/Lehm-als-Baustoff. Das natürliche und ökologische Material überzeugte den Bauherren mit seinen optischen wie auch haptischen Eigenschaften und bietet viele weitere Vorteile.