AUSSTATTUNG

Treppen: Die aktuellen Trends

Foto: Johannes Kottjé
Foto: Johannes Kottjé

Treppen sind – wer wollte das ernsthaft verneinen – weit mehr als nur die vertikale Verbindung zwischen zwei Geschossen. Seit jeher kommt ihnen eine ganz besondere Bedeutung zu, sowohl gestalterisch, als auch funktional. In früheren Zeiten betraf dies dabei längst nicht nur die königlichen Prachtbauten, bei denen der Treppenraum nicht selten einen der repräsentativsten Räume des Gebäudes darstellte. Auch bei Wohnhäusern – vom Bauernhaus auf dem Land, über Villen bis hin zum Mietshaus – stets haben Treppen in jeder Epoche neben der vertikalen Erschließung des Raumes auch eine repräsentative Funktion. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Die Treppe ist zumeist das einzig wirklich dreidimensionale Bauteil eines Hauses. Während sich der Gestaltungswille von Architekten und Bauherren ansonsten zumeist zweidimensional an Flächen ausleben muss, bietet sich mit der Treppe die Möglichkeit, eine „Skulptur“ zu schaffen. Überdies nehmen Treppen einen verhältnismäßig großen Anteil der Grundfläche eines üblichen Einfamilienhauses ein und sind optisch sehr präsent – nicht zuletzt, da sie von allen Geschossen aus gesehen und erlebt werden. Schlechte Gestaltung würde sich hier also besonders negativ auf das Ambiente auswirken – oder positiv formuliert: eine hochwertige Planung macht sich hier besonders gut bezahlt.

 

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