Woche der Sonne: Glänzende Aussichten für die Solarthermieanlage

Mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach können private Haushalte ihre jährlichen Ausgaben für Heizung und Warmwasser deutlich senken. Mehr über die klimaschonende Technologie können Verbraucher während der aktuell laufenden Woche der Sonne erfahren: Betreiber von Anlagen, Fachbetriebe und Umweltinitiativen laden im gesamten Bundesgebiet zu Infoveranstaltungen ein.

Foto: Intelligent heizen/VdZ
Foto: Intelligent heizen/VdZ

Bereits zum 11. Mal findet in diesem Jahr die Woche der Sonne in ganz Deutschland statt. Hausbesitzer und Bauherren, die ihr Zuhause nachhaltig und effizient mit Strom und Wärme versorgen möchten, können sich in diesem Rahmen mit Fachbetrieben und Besitzern von Solaranlagen austauschen. Auch Umweltinitiativen, örtliche Verbraucherzentralen und Kommunen informieren während der Aktionswoche über Solartechnik und andere erneuerbare Energiequellen.

Mit einer Solarthermieanlage können Hausbesitzer die Kosten für Heizung und Warmwasser langfristig reduzieren. Eine ausreichend große Anlage liefert im Einfamilienhaus bis zu 60 % der Energie, die jährlich für die Erzeugung von warmem Wasser benötigt wird. Im Sommer deckt sie sogar meist den kompletten Bedarf an Warmwasser ab. Außerdem kann eine Solarthermieanlage auch die Heizungsanlage unterstützen. Ein gutes Team sind zum Beispiel Öl- oder Gas-Brennwertkessel und Solaranlagen. Wichtig ist dabei, dass das gesamte System optimal eingestellt wird. Hausbesitzer, die ihren alten Heizkessel gegen eine solche Hybridheizung tauschen, können so bis zu 40 % an Energie einsparen. Außerdem unterstützt der Staat diese Investition. Nähere Auskunft über mögliche Finanzhilfen gibt die Fördermitteldatenbank des Portals Intelligent heizen.

Wie bei allen Geräten gilt auch bei Solaranlagen: Gute Pflege erhöht Leistung und Lebensdauer. Die Kollektoren sollten daher regelmäßig gereinigt werden. Schließlich bekommen sie einiges ab: von Blättern über Straßenstaub bis hin zu Vogelkot. Einen Großteil des Schmutzes entfernen Wind, Regen und Schnee. Doch nicht immer reicht die natürliche Selbstreinigung aus. Wird der Schmutz nicht weggespült, setzt er sich fest und bietet einen Nährboden für Flechten und Moose. Sie lassen sich noch schwieriger entfernen. Besser also, man lässt es gar nicht erst so weit kommen.

Auch wenn die Reinigung durch einen Spezialbetrieb Geld kostet, spricht vieles dafür. Insbesondere bei starken Verschmutzungen – und wenn die eigene Sicherheit gefährdet ist – sollte man die Arbeit einem Profi überlassen. Auch können ungeeignete Werkzeuge oder Reinigungsmittel die Glasoberfläche beschädigen. Nicht zuletzt reinigt ein Fachbetrieb schneller und gründlicher. Die Kosten liegen zwischen 1 bis 3 Euro/m² Kollektorfläche. Die Investition sorgt jedoch für bessere Erträge und erhält langfristig den Wert der Anlage.

 

Weitere Informationen zum Thema Solarwärme und Hybridheizung finden Verbraucher auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info.