Einbruchgefahr: Gerüst am Haus der Hausratversicherung melden

Hätten Sie es gewusst? Eigentümer und Mieter sollten Baugerüste am Haus der Hausratversicherung melden. Ansonsten kann es sein, dass die Versicherung einen Schaden, den Einbrecher anrichten, nicht in voller Höhe oder sogar gar nicht ersetzt. Darauf weist der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) hin.

Wer es versäumt seiner Hausratversicherung ein Baugerüst am Haus zu melden, riskiert womöglich, dass Schäden durch Einbrecher nicht voll ersetzt werden. Der Grund liege darin, dass Einbrecher es durch das Gerüst leichter haben, in Häuser oder Wohnungen zu kommen, erklärt Peter Kaschura, WiE-Experte für das Thema Einbruchschutz. Deshalb ist aus Sicht der Versicherung eine erhöhtes Einbruchsrisiko mit einem Gerüst verbunden. Eine solche Gefahrerhöhung muss der Versicherte immer der Versicherung mitteilen, sonst kann die Versicherung die Leistung verweigern. Wenn der Versicherte dagegen das Gerüst meldet, könnte die Versicherung höchstens das Risiko neu bewerten und deshalb einen höheren Beitrag verlangen. In der Regel passiert das aber nicht.

 

Wohnen im Eigentum ist bundesweit aktiv und der einzige Verbraucherschutzverband, der speziell die Wohnungseigentümer vertritt. Parteipolitisch neutral und unabhängig engagiert sich WiE für ihre Interessen und Rechte in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Politik und Wirtschaft. WiE fordert mehr Verbraucherschutz und Markttransparenz auf dem Bau-, Wohnungs- und Wohnmarkt. Seine Mitglieder unterstützt WiE unter anderem mit kostenfreier Telefonberatung durch Rechtsanwälte und Architekten sowie weiteren Beratungsdienstleistungen rund um die Themen Eigentumswohnung, Bauen und Modernisieren.

 

Weitere Informationen unter www.wohnen-im-eigentum.de.