Sicherer Umgang mit brennenden Kerzen

Wind, Regen, Kälte - in der winterlichen Jahreszeit ziehen wir uns in die eigenen vier Wände zurück und sehnen uns nach Gemütlichkeit. Kerzen spenden dabei ein warmes Licht und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Doch die brennenden Wachslichter sind Jahr für Jahr für zahlreiche Brände verantwortlich. Dies ließe sich durch bestimmte Vorsichtsmaßnahmen allerdings häufig vermeiden. Die Versicherungsexperten der Barmenia erklären, was Sie im Umgang mit Kerzen beachten sollten.

Brennende Kerzen sollten immer im Auge behalten werden - besonders dann, wenn Kinder oder Haustiere im Raum sind. Foto: Barmenia/txn
Brennende Kerzen sollten immer im Auge behalten werden - besonders dann, wenn Kinder oder Haustiere im Raum sind. Foto: Barmenia/txn

Wachskerzen und Weihnachtsbaum gehören für viele zusammen wie der Heilige Abend und das Christkind. Echte Kerzen sorgen auch insgesamt in der kalten Jahreszeit für eine gemütliche Atmosphäre. Sie sind aber auch häufig die Ursache für Wohnungsbrände. Damit Weihnachten die Kerzen brennen und nicht der Baum, sollten einige Sicherheitstipps berücksichtigt werden:

Bereits beim Aufstellen von Kranz oder Baum sollte ein ausreichender Abstand zu entflammbaren Gegenständen wie Gardinen und Möbeln eingehalten werden. Vor allem trockenes Tannengrün wirkt bei Kontakt mit Feuer wie ein Brandbeschleuniger, weshalb die Äste in regelmäßigen Abständen befeuchtet werden sollten. Auch Lametta, Kunstschnee und Glitzerspray sind leicht entzündlich. Grundsätzlich gilt: Wenn echte Kerzen verwendet werden, sollten ein Eimer Wasser oder eine Löschdecke griffbereit sein.

„Zur Adventszeit werden rund 40 % mehr Brandschäden gemeldet“, so Peter Heise, Leiter der Hauptabteilung Tarif bei der Barmenia Allgemeine Versicherung. „Ursache ist meist Unachtsamkeit. Brennende Kerzen sollten daher nicht aus den Augen gelassen werden, besonders dann nicht, wenn Kinder und Haustiere zur Familie gehören.“ Kommt es trotz aller Vorsicht doch zu einem Brand, übernimmt die Hausratversicherung die Schäden - einschließlich solcher, die durch Löschmittel verursacht wurden. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob die Feuerwehr oder die Bewohner selbst versucht haben, den Brand zu löschen.

 

Weitere Informationen unter www.barmenia.de.

 

Quelle: txn