VPB: Bei Zwangsversteigerungen auch nach Schulden fragen

Wohneigentum ist in Zeiten anhaltend niedriger Zinsen und der Finanzkrise weiterhin stark gefragt. Eine Alternative zum Neubau oder dem regulären Kauf, die Sparpotenzial verspricht, sind Zwangsversteigerungen. Damit das vermeintliche Schnäppchen aber nicht zur Kostenfalle wird, gilt es einiges zu beachten, weiß der Verband Privater Bauherren (VPB).

Zwangsversteigerungen gelten als Schnäppchenbörse. Vor allem Eigentumswohnungen, die unter den Hammer kommen, sind mitunter recht günstig. Kaufinteressenten sollten dabei aber nicht vergessen: Mit dem Zuschlag übernehmen sie nicht nur die Rechte an der Eigentumswohnung, sondern auch alle damit verbundenen Pflichten, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Deshalb sollten sie sich vorab vom Verwalter sowohl die Teilungserklärung als auch die Gemeinschaftsordnung der Wohnungseigentümergemeinschaft zeigen lassen. Dort stehen wichtige Informationen über die Gemeinschaft, darunter der Verteilerschlüssel für die Kosten. Ob der Zuschlag ein Schnäppchen ist oder nicht, das hängt auch von den Vermögensverhältnissen der Gemeinschaft ab: Hat sie etwas auf der hohen Kante? Und falls Sanierungen geplant sind: werden die per Umlage finanziert oder sind die längst angespart? Aufschluss über den Zustand der Gemeinschaft geben die Protokolle der vergangenen Eigentümerversammlungen und die Jahresabrechnung.

 

Weitere Informationen unter www.vpb.de.