Jetzt informieren: Attraktive Förderung für die energetische Dachsanierung

Gute Nachrichten für Bauherren und Sanierer: Wer sich jetzt für eine energetische Dachsanierung entscheidet, wird mit Förderungen belohnt. Der Industrieverband Polyurethan-Hartschaum (IVPU) erklärt die wichtigsten Schritte.

Wird von außen, auf die Sparren gedämmt, ist die gesamte Dachkonstruktion vollständig eingehüllt, ohne Wärmebrücken. Foto: IVPU
Wird von außen, auf die Sparren gedämmt, ist die gesamte Dachkonstruktion vollständig eingehüllt, ohne Wärmebrücken. Foto: IVPU

Die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind eine beliebte finanzielle Unterstützung  bei Neubau und Sanierung. So bietet zum Beispiel das das KfW-Förderprogramm Energieeffizient Sanieren attraktive Investitionszuschüsse. Der Zuschuss für Einzelmaßnahmen, zum Beispiel die Dämmung von Dachflächen, beträgt 10 % der förderfähigen Kosten, wobei eine Obergrenze von 5.000 Euro je sanierter Wohneinheit gilt. Ein qualifizierter Energieberater hilft dabei, die Bedingungen für die Fördermittel  zu erfüllen. Wichtig: Die Förderung muss in jedem Fall vor Beginn der Sanierung beantragt werden. Mehr Infos zum KfW-Investitionszuschuss erhalten Interessierte uner www.kfw.de/430

Vor Beginn der Dachsanierung muss abgeklärt werden, ob die technischen Mindestanforderungen für eine Förderung erfüllt sind. Doch was bedeuten die Technische Mindestanforderungen der KfW für die Dämmung? Ein wichtiger Aspekt für die Qualität des Wärmeschutzes im Dach ist die sogenannte Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) des Dämmstoffes, die als dreistellige Zahl angegeben wird. Grundsätzlich gilt: je niedriger die Zahl der WLS, desto besser die Leistungsfähigkeit des Dämmstoffes und umso höher die Dämmwirkung des Dachs. Mit einem PU Hochleistungsdämmstoff beispielsweise lassen sich die technischen Mindestanforderungen der KfW vernünftig erfüllen. Für die Steildachsanierung wird ein U-Wert von 0,14 W(m²·K) verlangt. Ist das Steildach nicht gedämmt, reichen beispielsweise 16 cm PU Dämmung der WLS 023 auf den Sparren. Wurde in der Vergangenheit bereits zwischen den Sparren gedämmt, kann die alte Dämmung verbleiben, auf die Sparren wird vollflächig eine Luftdichtheitsschicht verlegt und darauf dann eine PU Aufsparrendämmung. Wird von außen, auf die Sparren gedämmt, ist die gesamte Dachkonstruktion vollständig eingehüllt, ohne Wärmebrücken.

 

Weitere Informationen und Planungshilfen des IVPU Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V. finden Sie unter www.daemmt-besser.de/steildach.