Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Bauherren sollten sich nicht blind auf den Notar verlassen. Das rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn Norate sind neutral und achten nur auf die Richtigkeit der Verträge.

Notare sind zu strikter Neutralität verpflichtet.
Notare sind zu strikter Neutralität verpflichtet.

Immobilien müssen in Deutschland über den Notar ver- und gekauft werden. Der Notar agiert beim Immobiliengeschäft als Stellvertreter des Staates und übernimmt mit der Beurkundung hoheitliche Aufgaben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Entsprechend angesehen sind Notare. Viele Bauherren und Käufer verlassen sich bei der Beurkundung sogar komplett auf den Notar und unterstellen, er kümmere sich in ihrem Sinne um Gerechtigkeit und Fairness. Das ist aber nicht der Fall, warnt der VPB. Es ist weder ihre Aufgabe noch gar ihre Pflicht, zu prüfen, ob der Kaufvertrag für eine schlüsselfertige Immobilie „fair“ ist oder den Käufer gar einseitig benachteiligt. Im Gegenteil: Notare sind zu strikter Neutralität verpflichtet. Sie achten nur darauf, ob der Vertrag geltendem Recht entspricht. Und sie müssen den Bauherren die Vertragsunterlagen 14 Tage vor dem Notartermin zustellen. Innerhalb dieser Frist hat der Bauherr dann Gelegenheit, den Vertragsentwurf selbst vom unabhängigen Experten prüfen zu lassen.

 

Weitere Informationen unter www.vpb.de.