Praktische Tipps für den Frühjahrsputz

Der Frühling hat Einzug gehalten und verwöhnt uns heute mit vielen Sonnenstunden und angenehmen Temperaturen. Für zahlreiche Menschen ist dies auch die Zeit, um den Staub des Winters aus dem Haus zu fegen. Mit welchen nützlichen Tipps Sie effektiv frischen Wind in die eignen vier Wände bringen, erklärt das Wohnungsunternehmen Vonovia.

Foto: Vonovia / Syda_Productions_fotolia.com
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Ein gründlicher Frühjahrsputz gehört für viele jedes Jahr einfach zu. Bettina Benner, Pressesprecherin von Vonovia, weiß worauf es zu achten gilt, damit das Ergebnis am Ende stimmt und die Umwelt nicht leidet: „Wichtig ist es mit den Reinigungsmitteln behutsam umzugehen und immer auf das Material zu achten, das geputzt wird. Ein geölter Holzfußboden erfordert eine andere Pflege als Fliesen. Manche Reiniger können bleibende Schäden hinterlassen. Deshalb gilt es unbedingt die Warnhinweise zu beachten und Reiniger erst an kleinen unauffälligen Flächen zu testen“. Für eine hygienische und pflegeleichte Reinigung genügen aber meist schon einfache Hausmittel und wenige Standard-Putzmittel. Hygienisch sauber wird es vor allem mit vier Tüchern: Ein roter Lappen für die Toilette, ein gelber fürs Bad, ein grüner für die Küche und ein blauer für alle andern Oberflächen. So wird die Übertragung unerwünschter Keime auf ein Minimum reduziert. Dazu ein guter Allzweckreiniger, ein Handspülmittel und eine Scheuermilch und man ist bestens vorbereitet. Insbesondere Holz- und Korkböden bedürfen jedoch besonderer Pflege. Aggressive Reinigungsmittel können das Material oder die Versiegelung angreifen, was zu irreparablen Schäden führen kann. Letztendlich genügt oft schon heißes Wasser. Wichtig ist dabei aber, nur nebelfeucht und anschließend trocken zu wischen. Für die Bodenpflege oder bei starken Verschmutzungen kann bei Bedarf ein entsprechendes Bodenreinigungsmittel hinzugegeben werden. Teppiche müssen lediglich gesaugt werden. Bei einer Fleckenbehandlung ist grundsätzlich darauf zu achten, vorher an einer unauffälligen Stelle zu prüfen, ob bei der Behandlung Verfärbungen auftreten. Besonders einfach können Schmutzstellen mit Haushaltsmitteln gereinigt werden: kurz den Fleck mit Essig einreiben, anschließend mit Backpulver bestreuen und nach kurzer Einwirkzeit mit warmen Wasser abnehmen. Rückstände können nach dem Trocken mit dem Staubsauger entfernt werden.

Auch in der Küche ist Vorsicht geboten. Fronten aus Holz oder empfindlicher Lack können durch scharfe Reinigungsmittel oder kratzige Schwammseiten beschädigt werden. Ein gutes Mittel gegen die lästige Schicht aus Fett und Staub ist übrigens Öl. Hierfür einfach Speiseöl auf ein Tuch geben und die Blenden damit abwischen. Das verbleibende Öl kann dann mit warmem Wasser und Spülmittel entfernt werden. Ceranfelder und Backöfen können ebenfalls mit einer selbst hergestellten Paste aus Wasser und Backpulver gereinigt werden.

Bei Fenstern besteht die Gefahr, dass falsch angewendete Reiniger Dichtungen angreifen und unansehnliche Schlieren hinterlassen. Deshalb empfiehlt der Profi mit klarem Wasser und etwas Spülmittel den groben Schmutz zu entfernen, klar nachzuwischen und mit einem Abzieher die Scheibe streifenfrei zu trocken. Schwer zu erreichende Ecken und Kanten können mit etwas Zeitungspapier nachpoliert werden.

 

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