Hausratversicherung: Abgesichert im Fall der Fälle

Der eigene Besitz, der sogenannte „Hausrat“, ist jedem lieb und teuer. Durch einen Wasserschaden oder Wohungsbrand kann dieser jedoch beschädigt oder sogar gänzlich vernichtet werden. Daher empfehlen Versicherungsexperten stets den Abschluss einer Hausratversicherung. Worauf Sie dabei achten sollen, weiß Nina Henckel, Pressesprecherin von Vonovia, einem der führenden Wohnungsunternehmen in Deutschland.

Foto: victor zastol'skiy-fotolia
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Unabhängig davon, ob es sich beim Hausrat um die Lieblingsbücher, den neuen Fernseher oder die gemütliche Couch im Wohnzimmer handelt: Wenn ein Wasserschaden oder Wohnungsbrand das eigene Hab und Gut zerstört, ist die Not groß. Rund die Hälfte der Deutschen hat deshalb eine Hausratversicherung abgeschlossen. „Damit gehört sie neben der Privathaftpflicht zu den am häufigsten abgeschlossenen freiwilligen Policen. Auch wir empfehlen unseren Mietern den Abschluss dieser Sachversicherung.“, sagt Nina Henckel, Pressesprecherin von Vonovia, einem der führenden Wohnungsunternehmen in Deutschland.

 

Im Fall eines Totalschadens wächst die Schadenssumme selbst bei einer preisgünstigen Ausstattung mit einfachen Möbeln schnell bis in den fünfstelligen Bereich. Insbesondere nach Wohnungsbränden ist oft die ganze Einrichtung zerstört. Leistungsstarke Hausratversicherungen werden hier schnell zum Rettungsanker. Im Rahmen der vertraglich vereinbarten Deckungssumme ersetzen sie den Verlust. Der materielle Schaden wird in Höhe der Kosten für die Wiederbeschaffung der zerstörten Gegenstände ausgeglichen.  

 

Die Versicherungssumme wird entweder mithilfe einer Inventarliste berechnet oder per Pauschalsumme pro Quadratmeter. Wenn die Deckungssumme der Versicherung nicht dem aktuellen Wert des Hausrats entspricht, also der festgestellte Schaden höher ausfällt, als es die Versicherungssumme vorsieht, spricht man von einer Unterversicherung. Das gilt es dringend zu vermeiden, da der Versicherte sonst die Differenz zwischen der zu niedrigen Versicherungs- und der tatsächlichen Schadenssumme selbst zahlen muss. Um sich davor zu schützen, eignet sich ein Unterversicherungsverzicht. Damit entfällt die Leistungskürzung in jedem Fall und der Schaden wird in vollem Umfang beglichen. Eine gute Beratung durch einen Versicherungsspezialisten ist unerlässlich. 

 

Im Allgemeinen greift die Hausratversicherung bei Schäden infolge von Bränden, zum Beispiel durch Blitzschlag oder Explosionen, Einbrüchen, Vandalismus, Leitungswasserschäden und Stürmen. Sie deckt Neuwertentschädigungen und Reparaturen sowie sonstige Kosten für Hotelübernachtungen, Aufräumarbeiten und Einlagerung von Gegenständen. Hier gilt es beispielsweise darauf zu achten, dass jeweils der Neuwert ersetzt wird. Auch Zusatzversicherungen für Fahrräder oder nicht inbegriffene Überspannungsschäden, wie Brände durch indirekte Blitzeinschläge, sollten in Betracht gezogen werden. Darüber hinaus ist es besonders wichtig, seine Verpflichtungen zur Fahrlässigkeit zu kennen. Alle Fenster sollten geschlossen werden, bevor man die Wohnung verlässt, Waschmaschinen oder Geschirrspüler sollten nicht unbeaufsichtigt laufen und Einbrüche, Vandalismus- oder Brandschäden müssen sofort der Versicherung gemeldet und bei der Polizei angezeigt werden.

Die Lebensumstände wandeln sich jedoch im Laufe der Zeit. Man wird älter und steigert seinen Lebensstandard, zieht mit dem Partner zusammen oder in eine andere Stadt – die Versicherungssumme sollte daher immer den aktuellen Lebensumständen angepasst werden. Kontrollieren Sie die Höhe des Beitrags deshalb in regelmäßigen Abständen und bessern gegebenenfalls nach, um im Schadenfall nicht unterversichert zu sein. Für sich selbst und den Versicherer ist es hilfreich, möglichst genaue Nachweise für die versicherten Gegenstände zu besitzen. Gerade teure Anschaffungen wie Elektrogeräte, Kunst oder Schmuck sollten mit Fotos und Belegen dokumentiert werden. Damit diese im Brandfall nicht auch verloren gehen, empfiehlt es sich, Kopien außerhalb der eigenen Wohnung aufzuheben – etwa bei Freunden, der Familie oder in Schließfächern. 

 

Quelle + Text: Vonovia