Wintereinbruch: Wintercheckliste schützt vor Frostschäden

Der Winter kommt. Spätestens ab dem morgigen Donnerstag rechnen Meteorologen mit Schnee bis in die Tieflagen und ab dem Wochenende mit anhaltenden Minusgraden. Hausbesitzer sollten spätestens jetzt ihr Haus und Grundstück auf die frostigen Temperaturen vorbereiten und schützen. Eine von der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI) entwickelte Wintercheckliste hilft dabei.

Bisher war der Winter noch kein richtiger Winter. Doch er naht mit großen Schritten und spätestens ab dem Wochenende ist mit anhaltenden niedrigen Temperaturen zu rechnen. „Frostempfindlich sind außen- aber auch innenliegende Wasserleitungen. Gelockerte Dachziegel können bei einem Sturm Passanten verletzen und ein undichtes Dach führt zu Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden“ warnt Jürgen Buck, Vorstand der GVI und empfiehlt einen kompletten Wintercheck des Hauses. Buck rät daher, jetzt dringend nicht benötigte Wasserleitungen in- und außerhalb des Hauses zu entleeren und Heizungen – auch von nicht bewohnten Räumen – auf kleiner Stufe laufen zu lassen, um Frostschäden zu vermeiden. „Sollte es dennoch zu geplatzten Wasserleitungen kommen, können diese Schäden vom entsprechenden Versicherungsschutz gedeckt werden“, betont der Fachmann. 

So übernimmt bespielsweise die Gebäudeversicherung Schäden an der Bausubstanz des Hauses und den Wasserleitungen, die durch Frost entstehen. Für beschädigtes Inventar kommt die Hausratversicherung auf. „Jedoch nur, wenn der entsprechende Versicherungsschutz, wie das Risiko 'Leitungswasser' beantragt wurde“, warnt Buck. Aber Achtung: Nicht entleerte Außenrohre und -wasserhähne können den Versicherungsschutz gefährden.

 

Eine Wintercheckliste mit den zehn wichtigsten Tipps zur Vermeidung von Winterschäden und Frostschäden am Haus und Wasserleitungen stellt die Verbraucherorganisation unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik „Gratis“ zur Verfügung.

 

Quelle: GVI