Fürs Heizen nicht mehr zahlen als notwendig

Auch wenn der Herbst sich tagsüber von seiner goldenen Seite Zeit, nachts sinken die Temperaturen zum Teil nahe an den Gefrierpunkt. So hat für die meisten Haushalte auch die neue Heizsaison begonnen. Anlass genug, den Liefervertrag mit dem Gasanbieter kritisch unter die Lupe zu nehmen, denn oftmals spart ein Wechsel Hundert Euro im Jahr und mehr, so die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Bevor die aktuelle Heizsaison richtig anfängt, empfehlen die Energieberater der Verbraucherzentrale allen Kunden die Tarife für ihren Energielieferanten und ihre Abrechnung genau zu prüfen. „Die Gaspreise sind in der jüngeren Vergangenheit gesunken. Nicht alle Versorger geben diesen Vorteil aber an ihre Kunden weiter. Die Preise der einzelnen Anbieter variieren deswegen im Moment sehr stark“, erklärt Birgt Holfert, Energieberaterin der Verbraucherzentrale. „Durch einen Wechsel des Anbieters lässt sich also potenziell viel Geld sparen.“

Viele Verbraucher befürchten jedoch, nach einem Wechsel auf einmal ohne Gas dazustehen, oder vermuten zumindest einen großen bürokratischen Aufwand. Beide Sorgen sind laut Holfert aber unbegründet: Die Gasbelieferung ist über den örtlichen Grundversorger immer sichergestellt, und der Wechsel selbst ist unkompliziert. Der Kunde schließt lediglich mit einem neuen Anbieter einen Vertrag, und dieser kümmert sich dann um die Kündigung beim alten Versorger und alle weiteren Formalitäten.

Die Auswahl eines neuen Tarifs ist über Vergleichsportale im Internet leicht möglich. Wichtig sind dabei die Voreinstellungen der Suchfunktion – Vorauskasse, komplizierte Bonusregelungen oder sehr lange Mindestvertragslaufzeit sind nicht empfehlenswert.

Bei allen Fragen zu Heizkosten in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de