VPB: Baupolizei darf immer aufs Grundstück

Wer baut, der braucht dazu in der Regel eine Genehmigung. Das gilt mitunter sogar für kleinere Um- und Anbauten wie etwa neue Fensteröffnungen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt davor, die Baugenehmigung auf die leichte Schulter zu nehmen, denn ob diese vorhanden ist, darf jederzeit kontrolliert werden.

Manche Hausbesitzer nehmen es mit der Genehmigung für ihre Bauvorhaben nicht so ernst. Insbesondere kleine Umbaumaßnahmen werden als unbedeutend abgetan und sie hoffen, mit den kleineren „Schwarzbauten“ schon irgendwie davon zu kommen. Das gelingt aber nur selten und wenn, dann meist nur für eine bestimmte Zeit, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB), denn auch wenn die meisten Baubehörden heute mit dünner Personaldecke arbeiten, so sind sie doch befugt im Rahmen des Polizei- und Ordnungsrechtes, Grundstücke zu betreten und den Bautenstand zu kontrollieren. Dabei gleicht die Behörde die genehmigten Pläne mit dem tatsächlichen Bestand ab und prüft, ob die vorhandenen Bauten auch alle in der bestehenden Form genehmigt sind. Ist das nicht der Fall, muss der Grundstückseigentümer mit einer Abbruchverfügung rechnen oder sich einem langwierigen und teuren Nachgenehmigungsverfahren stellen. Der VPB rät, Um- und Anbauten lieber regulär genehmigen zu lassen, als in ständiger Angst vor Entdeckung zu leben.


Weitere Informationen unter www.vpb.de