Heizungsnutzung: Deutsche im Energiesparmodus

Die Temperaturen sinken nun insbesondere in den Abendstunden und Nachts. Zeit die Winterjacke aus dem Schrank zu holen - und die Heizung aufzudrehen? Nicht so bei den meisten Deutschen: Nach einer aktuellen E.On-Umfrage sind die meisten noch im Energiesparmodus.

Foto: Andrey Popov/fotolia.com
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Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von E.On hat ergeben, dass trotz der nachts schon beinahe teilweise frostigen Temperaturen derzeit nur knapp jeder Fünfte die Heizung anschaltet. Die meisten, nämlich 34 %, machen es sich zu Hause mit einer warmen Decke gemütlich und können damit bares Geld sparen. Auch was die Wohlfühltemperatur in ihrer Wohnung angeht, zeigen sich die Bundesbürger von der kühlen Seite: Die Hälfte der Befragten fühlt sich bei 19 bis 21 Grad Celsius am wohlsten. Über 24 Grad warm mögen es gerade mal 3 % der Deutschen. Dabei gibt es starke regionale Unterschiede. Während 33 % der Thüringer schon jetzt die Heizung zu Hause anschalten, drehen gerade einmal 16 % der Bayern den Regler hoch. Zudem liegt die Wohlfühltemperatur bei über der Hälfte (53%)  der Thüringer bei 22 bis 24 Grad -  bei den Bayern sind es nur 43 %.

Ein Grund hierfür sei der Trend zum Energiesparen bestätigt auch E.On-Energieexperte Robert van Loo. „Von den täglich im Haushalt anfallenden Energiekosten entfallen fast drei Viertel auf den Faktor Heizung. Hier kann man mit kleinen Maßnahmen schon eine große Wirkung erzielen.“ Ein Beispiel: Wird die Raumtemperatur um ein Grad reduziert, spart das rund 6 % Heizkosten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh Erdgas entspricht das 100 Euro Ersparnis im Jahr. Ein weiterer Tipp: Auch ungenutzte Räume tagsüber auch auf 15 bis 16 Grad heizen. Wird die Heizung komplett heruntergedreht, kühlt der Raum ab. Ihn wieder aufzuwärmen, ist energieintensiver als ihn konstant bei dieser Raumtemperatur zu beheizen.

Wird die Wohnung richtig gelüftet anstatt die Fenster dauerhaft gekippt zu lassen, werden Sie mit einer weiteren Ersparnis von durchschnittlich circa 50 Euro belohnt: „Richtig ist das Stoßlüften, bei dem ein- bis zweimal am Tag alle Fenster fünf bis maximal zehn Minuten geöffnet werden, bis ein kompletter Luftaustausch stattgefunden hat. Dadurch kühlen Möbel und Wände nicht so stark aus“, so der E.On-Experte.

Aber auch veraltete Heizungen verbrauchen oft überdurchschnittlich viel Energie. Eine Ersparnis von bis zu 30 % beim Brennstoffverbrauch ist bei einer Modernisierung möglich. Das senkt die Energiekosten nachhaltig und ist zudem gut für die Umwelt. Mittels Online-Planung, beispielsweise unter www.eon.de/neueheizung kommen Hauseigentümer schnell und komfortabel zu einer neuen Heizung:  E.On kooperiert dabei mit dem Handwerksbetrieb Thermondo (www.thermondo.de). Hausbesitzer können innerhalb weniger Minuten online ein Angebot für die neue Erdgasheizung bequem anfordern, verspricht der Energieversorger – inklusive Beratung, Planung, Montage und Entsorgung der alten Heizungsanlage.