Innovative Technik zur Erzeugung von Strom und Wärme

Der Heiztechnikmarkt steht vor einem Umbruch. Nach umfassenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist jetzt eine neue Technologie für die Wärme- und Stromversorgung von Einfamilienhäusern verfügbar. Seit April 2014 führt der Heiztechnikhersteller Viessmann ein in Serie gefertigtes Brennstoffzellen-Heizgerät in den europäischen Markt ein.

Foto: Viessmann
Foto: Viessmann

Das seit dem Frühjahr 2014 von Viessmann unter der Bezeichnung Vitovalor 300-P angebotene Brennstoffzellen-Heizgerät ist eine Gemeinschaftsentwicklung mit der Panasonic Corporation, wobei Viessmann für die Integration der PEM-Brennstoffzelle (Polymer Elektrolyt Membran) in das Gesamtsystem verantwortlich zeichnet. Die mit Erdgas betriebene Brennstoffzelle wurde vom Kooperationspartner in Japan bereits über 50.000-mal installiert und hat sich dort bewährt. Sie ist für eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren ausgelegt. Bei einer elektrischen Leistung von bis zu 750 Watt werden nach Angaben von Viessmann im typischen Tagesverlauf rund 15 Kilowattstunden Strom erzeugt. Damit kann der Großteil des Strombedarfs eines üblichen Haushalts gedeckt werden. Die Wärmeleistung beträgt ein Kilowatt.

Die ursprünglich vor allem in der Raumfahrt eingesetzte, und auch als Energiequelle für PKW vorgesehene Brennstoffzellen-Technologie verspricht bei der Verwendung als Haus-Energiezentrale eine Reihe von Vorteilen. So werden die Betreiber unter anderem von Einsparungen bei den Energiekosten von bis zu 40 % profitieren. Besonders die Nutzung des selbst erzeugten Stroms im eigenen Haus verringert den Bezug teuren Stroms aus dem öffentlichen Netz. Damit reduziert sich gleichermaßen die Abhängigkeit vom Stromversorger und den zukünftig noch zu erwartenden Preissteigerungen.

Als dezentrale Stromerzeuger leisten diese Brennstoffzellen-Heizgeräte darüber hinaus einen Beitrag zur Entlastung der Stromnetze. Nicht zuletzt profitiert auch die Umwelt von dieser Technologie: Gegenüber der herkömmlichen zentralen Strom- und dezentralen Wärmeproduktion reduziert das neue System die CO2-Emissionen um bis zu 50 %.

Weitere Informationen unter www.viessmann.de.