Den Rasen richtig bewässern

Was ist zu tun, damit Rasenflächen und Pflanzen im Garten auch längere niederschlagsarme Perioden überstehen? Wie wird sinnvoll und schonend bewässert? Antworten auf diese Fragen gibt Kärcher - und liefert auch gleich die passende Technik dazu.

Foto: Kärcher
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Ein saftiger, grüner Rasen erfordert jede Menge Pflege und eine ausreichende Bewässerung. Vor allem, wenn es im Sommer heiß und trocken wird. Hat das Grün erst einmal gelitten, braucht es lange, bis es wieder frisch aussieht. Deshalb sollten Hobbygärtner auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten, bevor es zu spät ist.

Bewässert wird am besten in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn es etwas kühler ist und das Wasser nicht so schnell verdunstet. Damit die Graswurzeln gut mit Wasser versorgt werden, ist eine ausreichende Durchfeuchtung des Erdreiches bis in 15 cmTiefe erforderlich. Dafür werden etwa zehn bis 20 Liter Wasser je Quadratmeter benötigt. Die Bewässerung sollte erst gestoppt werden, wenn sich kleine Pfützen bilden.

Allein mit einer Gießkanne wird es bei solchen Anforderungen schon auf kleineren Flächen anstrengend und das Sprengen mit dem Gartenschlauch kostet viel Zeit. Zu empfehlen ist der Einsatz eines sogenannten Regners. Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch gut für die Pflanzen, denn das Wasser wird sehr gleichmäßig und in feinen Tropfen über eine große Fläche verteilt. Ob die Bewässerung durch einen Kreisregner oder einen technisch etwas aufwendigeren Rechteckregner durchgeführt werden soll, wird häufig bei einer Neuanschaffung diskutiert. Kreisregner erfüllen ihren Zweck sehr gut auf kleineren bis mittelgroßen Flächen. Rechteck- oder Viereckregner haben eine größere Reichweite und den Vorteil, dass sehr gezielt bis an Kanten und in Randbereiche bewässert werden kann. Zudem gibt es Modelle mit Einstellmöglichkeiten für die Reichweite oder die Sprengbreite. So lassen sich auch Überlappungen vermeiden, wie sie bei Kreisregnern vorkommen.

Praktisch sind Rechteckregner mit Spritzschutz. Dabei wird mit einer drehbaren Hülse ein Teil der Düsen abgedeckt. Diese Funktion erlaubt es, den laufenden Regner neu zu platzieren, ohne dabei nass zu werden. Da man während des Betriebes am besten sieht, welche Flächen nach einer neuen Ausrichtung erreicht werden, ist das ein willkommener Vorteil.

Wer den Wasserhahn für die aufgestellte Beregnungsanlage am frühen Morgen nicht selbst aufdrehen möchte oder für ein paar Tage nicht zu Hause ist, kann einen Bewässerungsautomaten installieren. Dieser startet die Wasserzufuhr nach einem vorgegebenen Programm. Das tut er allerdings auch dann, wenn es tatsächlich regnet. Deshalb empfehlen sich Systeme mit einer feuchtigkeitsabhängigen Steuerung. Bei den Bewässerungsautomaten SensoTimer ST6 eco!ogic von Kärcher wird beispielsweise mit Sensoren die Bodenfeuchtigkeit an der Pflanzenwurzel gemessen und drahtlos an die Steuerung übertragen. Erst wenn der gewünschte Feuchtigkeitswert unterschritten wird, startet die Bewässerung automatisch zum nächst eingestellten Zeitpunkt. Eine solche intelligente Anlage kann, abgesehen von gelegentlichen Kontrollen, sich selbst überlassen werden. 

Übrigens: Wer für die Bewässerung Regen- oder Brunnenwasser verwendet, handelt nicht nur kostenbewusst, sondern auch umweltfreundlich. Mit Gartenpumpen wird das wertvolle Nass aus Tonnen und Zisternen gefördert. Dabei können – abhängig vom Druck der Pumpe – sogar mehrere Abnehmer gleichzeitig versorgt werden.


Weitere Informationen unter www.kaercher.com/de.