Immobiliensuche: Tipps zur Besichtigung

Nach langem Suchen ist sie da: die Traumimmobilie. Nun steht die Besichtigung bevor. Worauf künftige Eigenheimbesitzer achten müssen, damit es nach dem Kauf keine bösen Überraschungen gibt, hat das Baufinanzierungsportal Baufi24 für Sie zusammengestellt.

Ob Wohnung oder Haus, an folgende Tipps sollten sich zukünftige Eigentümer halten, um keine Mängel zu übersehen: „Am wichtigsten bei der ersten Besichtigung ist der Termin an sich. Kunden sollten möglichst einen Zeitpunkt bei Tageslicht vereinbaren, um die Räume im richtigen Licht unter die Lupe nehmen zu können. So bekommen Interessierte einen besseren Eindruck von der Immobilie und übersehen nichts“, rät Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Wichtig ist auch, dass potentielle Käufer genügend Zeit mitbringen. Nichts ist schlimmer, als eine Immobilie unter Druck zu besichtigen.

Vorab fertigt sich am besten jeder Kunde eine Liste mit wichtigen Kriterien und Fragen rund um das Objekt an. So kann er sich besser auf die eigentliche Immobilienbesichtigung konzentrieren. Zukünftige Käufer sollten möglichst zu zweit zu einem Termin gehen, da vier Augen mehr sehen als zwei. Bei größeren oder kritischen Investitionen, wie zum Beispiel einem renovierungsbedürftigen Gebäude, ist es auch ratsam einen Experten mitzunehmen. Dieser kann die Gesamtsituation besser einschätzen und bemerkt Mängel, die dem Laien nicht auffallen würden.

Bei einer Besichtigung sollte detailliert auf den Zustand der Wände, Fenster, Türen oder des Dachstuhls beziehungsweise Kellers geachtet werden. Wichtig ist auch nach dem Energieausweis einer Immobilie zu fragen. So bekommen Interessierte einen genauen Eindruck über die Energieverbrauchswerte, dem Alter der Heizung oder anderer Energieträger.

Zum Schluss ist es immer sinnvoll sich die Wohnflächenberechnung oder den Grundriss der Immobilie aushändigen zu lassen, um zu Hause noch einmal in Ruhe nachdenken zu können und sich zu überlegen, ob die Räumlichkeiten wirklich den Vorstellungen entsprechen. „Hilfreich sind auch Fotos der Immobilie und der einzelnen Räume. Daher ist es ratsam, dass Interessierte eine Kamera mit zu dem Besichtigungstermin nehmen“, erklärt Scharfenorth.

Nach der eigentlichen Besichtigung folgt meist noch ein Rundgang durch die Nachbarschaft. Dieser ist wichtig, um die Umgebung kennenzulernen, Entfernungen zu Einrichtungen abschätzen und mögliche Lärmquellen ausmachen zu können.


Weitere Information und Antworten zu Fragen der Baufinanzierung stehen im Internet unter www.baufi24.de.