Unterm Dach: Mit diesen 6 Maßnahmen bleibt die Sommerhitze draußen

Wer an heißen Sommertagen unterm Dach nicht vor Hitze ächzen und stöhnen möchte, sollte die wirkungsvollsten Maßnahmen zum Schutz vor Sommerhitze kennen. Die Experten vom Industrieverband Polyurethan-Hartschaum (IVPU) haben die sechs besten und wirkungsvollsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Quelle: Gebüdehülle Schweiz. Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmungen. Technische Kommision Energie; Grafik: Martin H. Spitzner/IVPU

Der Frühsommer zeigt sich in den kommenden Tagen von einer besten Seite und die sommerliche Temperaturen im Freien genießen die Menschen gerne. Doch unerträgliche Hitze in den eigenen vier Wänden wird bei andauernden Wärmeperioden schnell zur Belastung. Dachflächen können sich an heißen Sommertagen schnell auf über 80° C aufheize. Ideale Voraussetzungen, um sich schnell ein Spiegelei zu braten. Doch das ist in der Pfanne auf dem heimischen Herds besser aufgehoben. Damit man auch bei 37° C im Schatten unterm Dach einen kühlen Kopf behält, ist der Schutz vor Sommerhitze immens wichtig. Die wirksamsten Maßnahmen im Detail:

  • Außenliegende Sonnenschutzvorrichtungen an Fensterflächen, insbesondere Dachfenstern und Dachgauben
  • Freiliegende, massive Bauteile, wie zum Beispiel Wände und Decken, die tagsüber Wärme speichern
  • Lüften während der Nacht und insbesondere in den frühen Morgenstunden, um die in den Bauteilen gespeicherte Wärme abzuführen
  • Interne Wärmelasten, zum Beispiel durch Geräte, Beleuchtung oder Personen berücksichtigen und gegebenenfalls die Benutzung einschränken
  • Fenstergröße und -ausrichtung beachten
  • Guter Dämmstandard der Bauteile, er begrenzt den Wärmedurchgang in den heißen Mittagsstunden und verringert die Aufheizung der Innenräume.

Was viele nicht wissen: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert nicht nur einen guten Wärmeschutz im Winter, sondern in bestimmten Fällen auch verbindliche Nachweise für den sommerlichen Wärmeschutz. Das ist sinnvoll, denn gegen zu hohe Innenraumtemperaturen würden in vielen Fällen energieintensive Klimageräte zum Einsatz kommen, was dem Sinn der Energieeinsparung zuwiderlauft und daher laut EnEV nach Möglichkeit vermieden werden soll.


Mehr Infos zum sommerlichen Wärmeschutz erhalten Sie unter www.daemmt-besser.de/steildach/wohnbehaglichkeit.php


Quelle Grafik: Gebäudehülle Schweiz. Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmungen. Technische Kommision Energie; Grafik: Martin H. Spitzner / IVPU