Heizung: Alles im grünen Bereich?

Heizung und Warmwasser sind für 40 % des Energieverbrauchs verantwortlich, entsprechend hoch ist hier auch das Einsparpotenzial. Wie Modernisierer durch den Einsatz einer Wärmepumpe und staatliche Fördermitteln profitieren, hat der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) zusammengefasst.

Bad modernisiert, neue Einbauküche – und im Heizungskeller rußt der 30-jährige Kessel weiter? Dabei ist für 88 % der Immobiliensuchenden der energetische Zustand des Gebäudes ein wichtiges Kaufkriterium, 75 % der Befragten gaben an, dass Ihnen dabei besonders der Zustand der Heizung wichtig sei. Das ergab eine gemeinsame Studie von ImmobilienScout24 und Interhyp. Mit einer Wärmepumpe entscheiden sich Hausbesitzer und Bauherren für eine energieeffiziente, umweltfreundliche und zukunftssichere Heizung. 

Seit dem 1. April 2015 gelten deutlich bessere Förderbedingungen im Marktanreizprogramm (MAP), dem zentralen Förderprogramm für regenerative Wärme: Eine effiziente Erdwärmepumpe, die vom ausgewiesenen Fachmann installiert wurde, wird mit 4.500 Euro Investitionszuschuss gefördert, Luftwärmepumpen erhalten bis zu 1.500 Euro. Diese Basisförderung kann zusätzlich mit diversen Varianten kombiniert werden, beispielsweise dem Kombinationsbonus bei gleichzeitiger Errichtung einer weiteren regenerativen Heizung (+500 Euro) oder Lastmanagement-Bonus mit SG Ready Label (+500 Euro). Für Optimierungsmaßnahmen wie einem Heizkörpertausch bekommen Sanierer nochmals 2.250 Euro extra. Schlussendlich kann der tatkräftige Sanierer bis zu 9.500 € erhalten. Auch wer neu baut, kann die Förderung in Anspruch nehmen.


Weitere Informationen zu Wärmepumpen und eine postleitzahlengenaue Fachpartnersuche finden Sie unter www.heizen-im-gruenen-Bereich.de