Sind Deutschlands Dächer sicher?

Eine Umfrage im Auftrag des Dachspezialisten Braas zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Eigenheimbesitzer lasen ihr Dach nicht regelmäßig von einem Fachmann auf Schäden überprüfen lässt. Damit riskieren Immobilieneigentümer aber hohe Folgekosten durch kleine, nicht behobene Schäden.

Die Mehrheit der deutschen Eigenheimbesitzer (84 %) kennt ihre Verkehrssicherungspflicht: Weder von ihrem Grundstück noch von dem darauf stehenden Haus darf eine Gefahr für Dritte ausgehen. Doch sind Deutschlands Dächer wirklich sicher? Professionell überprüfen können das nur Dachhandwerker. Laut einer aktuellen, repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des Dachsystemanbieters Braas lassen jedoch 71 % der befragten Eigenheimbesitzer ihr Dach nicht regelmäßig auf Schäden überprüfen. Das kann bei Unwetter nicht nur zur Gefahr, sondern auch zu einem großen Kostenfaktor werden.

Lose Dachpfannen, wackelige Satellitenschüsseln oder gelockerte Solaranlagen: Gerade nach schweren Stürmen und Unwettern kann das Dach zu einer Gefahrenquelle werden. Deswegen sollten Hauseigentümer das Dach ihres Zuhauses sowie alle Aufbauten nach Stürmen prüfen lassen. „Den Dachcheck sollte aber immer ein Fachmann übernehmen, da er das nötige Wissen und die Erfahrung mitbringt. Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Beauftragung eines Experten können Eigenheimbesitzer im Zweifelsfall nachweisen, dass sie ihre Pflichten, wie zum Beispiel die Verkehrssicherungspflicht, ernst nehmen“, erklärt Alexander Flebbe, Experte für Dachsysteme bei Braas.

Aber auch ohne akute Unwetterfälle ist es ratsam, sein Dach in regelmäßigen Abständen von einem Dachprofi unter die Lupe nehmen zu lassen. Denn beim Dachcheck testet der Fachmann alle Komponenten wie Dacheindeckung, Regenrinne, Fallrohr oder Schneefangsystem auf ihre Funktionstüchtigkeit. Fallen ihm kleine Mängel auf, kann er diese gleich vor Ort beheben. Die Mehrheit der im Auftrag von Braas befragten Hausherren (79 %) gab allerdings an, das Dach in den vergangenen fünf Jahren weder erneuert noch ausgebessert zu haben. Dabei kann die turnusmäßige Kontrolle des Dachs mit gebotenen Reparaturen vor teuren Folgekosten schützen: Schließlich kann durch defekte Dachpfannen oder undichte Durchgänge leicht Feuchtigkeit ins Dachinnere eindringen und zu Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen. Im Gegensatz zu einem neuen Dach machen sich die vergleichsweise geringen Kosten für den Dachcheck also schnell bezahlt.

Eigenheimbesitzer, die ihr Dach zusätzlich zur Überprüfung durch den Fachmann für Wind und Wetter rüsten möchten, können zum Beispiel auf Dachsystemteile der Marke Braas setzen. Damit starke Sturmböen beispielsweise keine Dachpfannen lösen, kann der Dachhandwerker Dachsteine und Dachziegel mit speziellen Sturmklammern auf dem Dach befestigen. In windreichen Regionen ist das sogar Pflicht. In anderen Gebieten wiederum ist die Schneesicherung vorgeschrieben. Schließlich können sich im Winter bei intensivem Sonnenschein oder Tauwetter leicht Eisplatten und Dachlawinen vom Dach lösen. Auch hier muss der Hausherr seine Pflichten erfüllen und findet im Dachhandwerker vor Ort den richtigen Ansprechpartner für die fachgerechte Planung. Denn wer nicht vorsorgt, kann unter Umständen für Schäden, die an parkenden Autos oder Passanten entstehen, haftbar gemacht werden. Eine hochwertiges komplettes Dachsystem als Grundlage sowie der regelmäßige Profiblick des Fachmanns bilden für Hauseigentümer also die beste Voraussetzung für ein sicheres und sturmfestes Dach über dem Kopf.


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