Schutzfrist für Bäume beachten

Wer einen Baum besitzt hat im Sommer und Herbst viel zu tun, egal es um das Schneiden, die Ernte oder Schädlingsbefall geht. Dabei muss immer die noch aktuelle Schutzfrist des Bundesnaturschutzgesetzes beachtet werden. Worauf Sie achten müssen, wissen die Experten vom Forum Verlag.

Wer einen Baum besitzt muss in Deutschland bestimmte Auflagen beachten. Diese sind im § 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes  festgelegt und umfassen eine sogenannte Schutzfrist für Bäume. Sie endet jedes Jahr am 30. September und verbietet bis dahin Baumbesitzern Bäume, Hecken oder Gebüsche abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Ziel dabei ist es Vögel in der Brutzeit weder zu stören noch unnötig Nist- und Brutstätten zu entziehen. Betroffen sind hierbei allerdings nur die Bäume und Hecken, die sich nicht in einem Wald, auf einer Kurzumtriebsplantage oder auf gärtnerisch genutzten Grünflächen befinden.

Aber natürlich sind Pflege und Schutzfrist nicht das einzige, worum sich Baumbesitzer kümmern müssen. Um bei Baumpflege und Baumkontrolle vor Ort gemäß der Schutzfristen und anderer Regelungen handeln zu können, gibt es das praktische Taschenbuch 1x1 der Baumkontrolle im handlichen DIN A6 Format. Darin sind neben genauen Angaben zur Schutzfrist auch Informationen und zahlreiche Abbildungen zu Krankheiten, Pilzen und Käfern zu finden. Des Weiteren enthält es praktische Erläuterungen zu möglichen Maßnahmen bei unsicheren Bäumen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter 1x1 der Baumkontrolle.