Reportagen

Glück im Kleinhaus

Nach dem Studium suchten die Eheleute Trieschmann eine günstige Immobilie. Zunächst eine Stadtwohnung in Gießen. Doch die hohen Preise machten alternative Überlegungen nötig. Der Tipp eines Bekannten führte die beiden in ein nahes Dorf, zu einem unscheinbaren alten Gebäude inmitten eines größeren Ensembles. Es war mehrmals teilmodernisiert worden, innen aber immer noch kleinteilig, dazu mit niedrigen Decken und dunklem Balkenwerk vom Ambiente her eher bedrückend. „ ‚Das wird nichts, da mach ich nicht mit!‘, meinte meine Frau.“ Doch Björn Trieschmann reizte das Haus aus finanziellen Aspekten und weil er viel selber machen wollte. Überraschenderweise fanden die Behörden sein für die Gegend relativ radikales Konzept von Anfang an gut, anders als manche „regelrecht schockierte“ Nachbarn. „Klar – ganz frisch und unverwittert wirkte das moderne Holzkistchen schon ziemlich solitär“, erinnert sich der Architekt. Er wusste aber, dass sich die Fassade im Lauf der Zeit farblich anpassen würde.

 

Wie Björn Treischmann das alte Haus mit wenig Budget, viel Eigenleistung und noch mehr Bauideen in einen kleinen Wohntraum verwandelte, den Dank eines kleinen Zufalls jetzt ein anderes Paar in vollen Zügen genießt, lesen Sie in der aktuellen BAUIDEE 01_2013.

Fotos: Bernhard Müller

Architekt

Björn Trieschmann

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35392 Gießen
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