BAUPRAXIS

Thermografie: Sprechende Farben

Ein ungedämmtes Haus aus dem Jahr 1960 verbraucht nach Angaben der Deutschen Energie Agentur (DENA) 3.700 Liter Heizöl pro Jahr. Neubauten oder sanierte Häuser müssen heute laut Energieeinsparverordnung (EnEV) mit 700 Litern auskommen. Das schaffen dickere Wände, neue, isolierende Baumaterialien, Wärmebrücken vermeidende Baukonstruktionen, isolierende Fenster und ein sorgfältiges Augenmerk auf die Gebäudedichtheit. Doch wie erkennt man, ob ein Gebäude wirklich dicht ist? Hier heißt das Zauberwort: Thermografie. Sie offenbart Wärmeverluste, Feuchtigkeit und vieles mehr. Dient sie im Neubau der Qualitätskontrolle, kann sie bei Altbauten bei der Sanierungsberatung helfen.

 

Diesen Beitrag aus der BAUIDEE Nr. 6_2011 können Sie bequem in unserem Online-Shop bestellen.


Foto: sto
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