BAUPRAXIS

Schutz vor Elektrosmog: Abschirmung im Haus

Grafik: Wienerberger Ziegelindustrie
Grafik: Wienerberger Ziegelindustrie

Elektrosmog oder kurz E-Smog setzt sich aus Elektro und Smog zusammen und ist ein Sammelbegriff für elektromagnetische Strahlungen und Felder, die von Sendern, Leitungen und elektrischen Geräten ausgehen. Niederfrequente elektrische und magnetische Wechselfelder entstehen durch Stromleitungen und den Einsatz elektrischer Haushaltsgeräte vom Schnurlos-Telefon bis zum Heizkissen. Hochfrequente elektromagnetische Wellen oder Felder gibt es zum Beispiel bei der Funkübertragung für Radio- und Fernsehen und Mobiltelefone. Was dies genau für den Menschen bedeutet, ist unklar. „Rund acht Millionen Deutsche fühlen sich durch Elektrosmog gesundheitlich beeinträchtigt“, heißt es beispielsweise bei der BHW Bausparkasse. Schlafstörungen und Kopfschmerzen machen ganz besonders elektrosensiblen Menschen das Leben schwer. Aktuelle wissenschaftliche Kenntnisse liegen bei Einhaltung der Grenzwerte über die gesundheitsschädliche Wirkung nicht vor, auch wenn die Hypothesen kontrovers diskutiert werden. Wie so oft geht es beim Streit über die möglichen negativen Auswirkungen von Elektrosmog auf die Gesundheit also um Grenzwerte und Wirkweisen im Allgemeinen sowie im persönlichen Einzelfall. Wer angesichts der Lage auf der sicheren Seite sein will, sollte schon beim Bauplatz- oder Hauskauf auf gewisse Dinge achten.

 

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