BAUPRAXIS

Fenstermodernisierung: Lohnender Tausch

Der Fortschritt macht nicht halt. Auch bei modernen Fenstersystemen lässt sich anhand ihres Wärmedurchgangskoeffizient, dem sogenannten U-Wert genau ablesen, wie viel weniger Energie pro Quadratmeter Fensterfläche verloren geht: Lag der U-Wert bei den vor 1978 eingebauten Fenstern mit Einfachverglasung noch bei über 5, liegt er heute beim Wärmeschutzglas, dem heutigen Standard, knapp über 1 – und moderne Dreifachverglasung reduziert ihn noch einmal um die Hälfte. Der entscheidende Sprung gelang nach 1995, als man begann, zwischen die Scheiben der Zweifachverglasung eine hauchdünne Metallschicht zu legen, die die Wärmestrahlung refl ektiert, und zusätzlich den Zwischenraum mit Edelgas statt Luft zu füllen, wodurch sich die Wärmeleitfähigkeit verringert. „Grundsätzlich gilt: Alle Fenster von vor 1995 entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik – die neueren Modelle machen fast alles besser“, weiß Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbands Fenster + Fassade (VFF).

 

Trotz des enormen Fortschritts sind noch immer weniger als die Hälfte aller Fenster in Deutschland mit Wärmeschuztverglasung ausgestattet. Ein Grund zu handeln und alte Systeme auszutauschen. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie in der BAUIDEE Ausgabe 04_2015, die Sie auch bequem in unserem Onlineshop bestellen können.

Fotos: Portas, Perfecta, Schüco, Solarlux, Velux, Unilux